| Bundesdrogenbeauftragte lobt HaLT-Projekt |
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Auf Einladung der Villa Schöpflin - Zentrum für Suchtprävention in Lörrach, informierte sich die neue Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans bei einem überregionalen Treffen in Bad Hersfeld über das HaLT-Projekt. Mechthild Dyckmans, Juristin und FDP-Politikerin, ist seit knapp einem halben Jahr im Amt. Als einen ihrer Schwerpunkte hat sie die Verhinderung von Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen gesetzt. In der Diskussion beim HaLT-Bundesnetzwerktreffen betonte Dyckmans die Bedeutung des Jugendschutzgesetzes und seine systematische Einhaltung durch das Verkaufspersonal. Bei den Krankenkassen möchte sie sich für eine Förderung von HaLT einsetzen. Mit HaLT liegt bundesweit eines der wenigen wissenschaftlich evaluierten Präventionsprojekte vor, das hinsichtlich seiner Praxisnähe und Nachhaltigkeit sehr gute Noten erhielt.Mehr als 100 Städte und Landkreise in ganz Deutschland – darunter auch Hamburg und Berlin - setzen das 2003 in Lörrach entwickelte Projekt gegen das Komatrinken bei Jugendlichen mittlerweile um. Dabei werden die lokalen Präventionsprojekte in neun Bundesländern von speziellen HaLT-Länder-Koordinatoren unterstützt. Vor 18 Monaten hat die Villa Schöpflin ein bundesweites Netzwerk ins Leben gerufen, bei dem sich diese HaLT-Länderkoordinatoren sowie Mitarbeiter des Bundesgesundheitsministeriums und der Basler Prognos AG regelmäßig treffen. Ziel der Treffen ist der Erfahrungsaustausch, die Qualitätssicherung bei der Verbreitung des HaLT-Projektes und die Klärung von Forschungsfragen. Im Juni findet in Berlin beispielsweise eine bundesweite Forschungskonferenz zum HaLT-Projekt statt. Foto:
Kontakt: Sabine Lang Tel. 07621 - 914 909 2
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| Aktualisiert ( Montag, 17. Mai 2010 um 15:01 ) | |||

