| Sie wollen HaLT umsetzen? - FAQs |
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1. Was sind die zentralen Bausteine von HaLT? Im HaLT-Projekt werden ein reaktiver Baustein (Verhaltensprävention mit der Zielgruppe Jugendliche) und ein proaktiver Baustein (Verhältnisprävention und kommunal verankerte Präventionsansätze mit den Zielgruppen Erwachsene / Öffentlichkeit / Politik) miteinander verknüpft. Nur wenn diese beiden Bausteine in Kombination umgesetzt werden, ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das HaLT-Projekt gegeben (vgl. wissenschaftliche Begleitung durch Prognos).
2. Warum ist es sinnvoll beide Bausteine umzusetzen bzw. die HaLT-Standards einzuhalten? Die Evaluation der Arbeit in den 11 Modellprojekten durch Prognos ergab, dass die Standards Erfolgsfaktoren für das Projekt darstellen. Sie vermeiden Irrwege und Sackgassen und fördern sowohl die Effizienz als auch die Wirksamkeit der verschiedenen Präventionsmaßnahmen. 3. Was müssen Sie zunächst klären?
4. Warum HaLT für Gemeinden eine gute Sache ist?
5. Was ist ein HaLT-Zertifikat und wie erhält man es? Ein HaLT-Zertifikat erhalten Sie bei einer Teilnahme an einem HaLT-Einführungs- oder einem HaLT-Vertiefungsseminar ("Das Brückengespräch") oder "Der Risiko-Check". Es erleichtert die Förderung durch die Krankenkassen nach dem Präventionsleitfaden (§ 20 Abs. 1 und 2 SGB V vom 21. Juni 2000 in der Fassung vom 10. Februar 2006) und ist Grundlage für eine Förderung über die Präventionsdatenbank der Betriebskrankenkassen. >> www.bkk-praeventionskurse.de
6. Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Die Finanzierungsgrundlagen der HaLT-Projekte sehen vor Ort sehr unterschiedlich aus. Ein Großteil der HaLT-Projekte hat von der Kommune oder dem Landkreis eine Zusage für die Übernahme fester Stellenprozente erhalten - zumindest für eine gewisse Projektlaufzeit. Teilweise hat auch eine Verschiebung der Arbeitsschwerpunkte bei den einzelnen Trägern stattgefunden. Da das HaLT-Konzept den Kriterien des Präventionsleitfadens entspricht, besteht die Möglichkeit, dass Krankenkassen HaLT-Maßnahmen fördern. Voraussetzung ist die Verknüpfung von individuellen Maßnahmen mit einer Präventionsstrategie auf kommunaler Ebene, wie es die von Prognos definierten Standards vorsehen. >> zu den HaLT-Standards Eine Komplementärfinanzierung lässt sich auch über die Jugendhilfe erreichen, die in verschiedenen HaLT-Projekten die Kosten der Maßnahmen des reaktiven Bausteins übernimmt. Des weiteren lassen sich für das Projekt relativ problemlos Sponsoren und Spender/innen gewinnen.
7. Welche HaLT-Materialien stehen mir zu Verfügung? Wer das HaLT-Projekt umsetzt, erhält kostenlos das HaLT-Handbuch / Trainermanual. Das HaLT-Handbuch steht auch als >> pdf zum download auf dieser Hompage zur Verfügung. Voraussetzung für den Bezug des HaLT-Starter-Pakets mit Plakaten, Schildern und Flyern ist eine Teilnahme an einer HaLT-Schulung. Für alle Materialien gilt: Solange der Vorrat reicht. Alle Materialien werden vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zur Förderung der Verbreitung von HaLT finanziert.
8. Wo erhalte ich Hintergrundinformationen zum Thema Binge-drinking?
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